Herrelandsholdet 2005:
Herrelandsholdet 2005 i skaterhockey:
Herrelandsholdstræner er Jørgen Kryger Andersen, jka@drsu.dk
Herrelandsholdet udtaget til EM i skaterhockey i Kaarst,
Tyskland som blev afviklet den 14-16 oktober 2005. Træner Jørgen Kryger
Andersen fra Ringridderne. Målmænd Remi Donald fra Cph. Vikings, Mads
Nielsen fra Kolding samt Henrik Matthiesen fra Vesterbro. Kaptajn Pede
Elmue fra City Hustlers. Øvrige udespillere Jan Arnholtz Hansen fra
Rødovre Skaterhockey Klub (Speedballs). Klaus Bergendorff og Ruby Flomo
fra City Hustlers. Filip Berger og Kim Dall fra Ringridderne. Jesper
Madsen fra Esbjerg Devils. Mads Wittrup og Morten Johansen fra Hørsholm
Bandits. Sander Studsgård fra Cph. Vikings. Thor Poulsen, Kaj
Diedrichsen, Mark Bundsgård samt Allan Sundal fra Kolding. Theis Plato
Hendriksen samt Robert Wistisen fra El Diablo.
Danmark blev nr. 3 ved EM i skaterhockey for
herrelandshold som blev afviklet den 14-16 oktober 2005 i Kaarst,
Tyskland. I kampen om 3. pladsen vandt Danmark med 3-1 (1-0) over
Nederland (Holland). Turneringen blev vundet af Tyskland med en
finalesejr på 6-4 (0-2, 3-1, 3-1) over Schweiz. I det indledende
grundspil blev Danmark nr. 4 og fik de følgende resultater: 1-8 (0-3)
mod Schweiz, 8-0 (5-0) mod Polen, 4-2 (2-0) mod England, 2-3 (1-3) mod
Holland samt 1-14 (0-11) mod Tyskland. I semifinalen tabte Danmark med
2-6 (1-3) til Schweiz. Til turneringens allstar team blev James Tanner
fra England valgt som målmand. Som udespillere blev Stefan Collard fra
Holland, Paul Tanner fra England, Patrick Schmitz fra Tyskland og
Markus Bak fra Tyskland valgt. Danmark havde mange nye spillere med på
landsholdet og de gjorde samme med de rutinerede kræfter en god indsats
under landstræner Jørgen Kryger Andersens ledelse. Det blev i alt til 3
sejre samt nogen lærerige nederlag. Tyskland vandt fortjent
turneringen, men spillede dog uafgjort 2 gange i turneringen mod
henholdsvis Schweiz og England.
Topscoreliste fra EM for senior i Kaarst, Tyskland.
Dansk topscore blev Peder Elmue fra City Hustlers med 5 point
(4-1). Det gav samlet en 24 plads i turneringen. Ligeledes med 5 point
kom Thor Poulsen fra Kolding (2-3) samt Sander Studsgård fra Cph.
Vikings (1-4). Turneringens topscore blev Markus Bak fra Tyskland med
18 point (13-5) foran Patrick Schmitz fra Tyskland med 15 point (9-6).
| Deutschland holt beide Titel bei der EM in Kaarst |
| 18.10.2005 - 11:38 Uhr |
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| Deutschlands Herren werden wie die Junioren Europameister 2005 - jeweils gegen die Schweiz (Foto: Crash Eagles Kaarst) |
Mit zwei Titeln für die Deutschen Nationalmannschaften endete die
Europameisterschaft der Herren und der Junioren am vergangenen
Wochenende in Kaarst. Beide Deutschen Teams setzen sich in ihrem
jeweiligen Finale gegen die Schweiz vor über 1000 Zuschauern in der
Kaarster Dreifachturnhalle durch. Während die in diesem Jahr extrem
jungen Junioren wie schon im Jahr zuvor in Torquay mit 5:3 die Überhand
behielten und erstmals den Europameistertitel verteidigen konnten,
revanchierten sich die Herren am gestrigen Sonntag beim 6:4 für die
herbe Niederlage aus dem Vorjahr. Damit stehen beide Wanderpokale das
erste Mal seit 2000 wieder gemeinsam in Deutschland.
Die ISHD gratuliert beiden Teams, den Spielern, Trainern und den
Betreuern zu diesem herausragenden Erfolg. Außerdem gratuliert die ISHD
noch den Herrennationalspielern Markus Bak, Patrick Schmitz und
Heinz-Gerd Albers zu ihrem 50. Länderspiel für die Deutsche
Herrennationalmannschaft. Die drei Spieler wurden ebenso wie ihr
Trainer Manfred Schmitz, der Betreuer der Herrennationalmannschaft
Klaus Molitor, der Manager der Juniorennationalmannschaft Werner
Hoffmann und der Betreuer der Juniorennationalmannschaft Hans Merkel
während der Europameisterschaft vom Vorsitzenden der ISHD Ingo Goerke
öffentlich für ihre Verdienste in den Nationalmannschaften geehrt.
Ein großes Dankeschön geht auch an den Ausrichter der diesjährigen
Europameisterschaft - die Crash Eagles Kaarst. Wieder einmal konnten in
Sachen Organisation und Professionalität Zeichen gesetzt werden und es
wird kommenden Organisatoren schwer fallen, dieses Event am vergangenen
Wochenende aus organisatorischer Sicht zu toppen. Gratulation dafür an
die über 70 Helfer der Crash Eagles im Vorder- wie auch im Hintergrund.
Wir werden selbstverständlich wieder einen ausführlichen EM-Bericht
erstellen. Hierfür müssen zuerst aber eine Unmenge an Fotos gesichtet
und aussortiert werden und zudem die einzelnen Informationen
zusammengetragen werden, so daß am Ende wieder ein kompletter Bericht
über das Abschneider beider Deutscher Nationalmannschaften hier von der
Homepage heruntergeladen werden kann. Wir bitten aber um Verständnis,
daß dies mit Sicherheit mindestens noch 2 Wochen dauern wird.
Ergebnisse der Junioren:
Freitag, 14. Oktober 2005
08:00 Niederlande - Deutschland 1:15, 12:00 Dänemark - Schweiz 2:6, 13:00 Großbritannien - Niederlande 9:0, 17:00 Dänemark - Deutschland 2:4, 18:00 Schweiz - Großbritannien 6:3
Samstag, 15. Oktober 2005
08:00 Schweiz - Niederlande 12:1, 11:00 Dänemark - Großbritannien 3:3, 12:00 Schweiz - Deutschland 2:6, 16:30 Niederlande - Dänemark 0:3, 17:30 Großbritannien - Deutschland 2:2
Sonntag, 16. Oktober 2005
10:00 Deutschland - Dänemark 9:0
Halbfinale, 11:00 Schweiz - Großbritannien 8:5 Halbfinale, 15:30
Dänemark - Großbritannien 2:5 Spiel um Platz 3, 17:30 Deutschland - Schweiz 5:3 Finale
Ergebnisse der Herren:
Freitag, 14. Oktober 2005
09:00 Dänemark - Schweiz 1:8, 10:00 Großbritannien - Polen 6:3, 11:00 Niederlande - Deutschland 0:13, 14:00 Dänemark - Polen 8:0, 15:00 Schweiz - Deutschland 3:3, 16:00 Großbritannien - Niederlande 3:5, 19:30 Polen - Deutschland 1:16
Samstag, 15. Oktober 2005
09:00 Dänemark - Großbritannien 4:2, 10:00 Schweiz - Niederlande 6:4, 13:00 Niederlande - Dänemark 3:2, 14:00 Großbritannien - Deutschland 6:6, 15:30 Schweiz - Polen 8:4, 18:30 Polen - Niederlande 4:9, 19:30 Dänemark - Deutschland 1:14
Sonntag, 16. Oktober 2005
09:00 Schweiz - Großbritannien 5:1, 12:00 Schweiz - Dänemark 6:2 Halbfinale, 13:30 Deutschland
- Niederlande 14:1 Halbfinale, 15:30 Großbritannien - Polen 6:1 Spiel
um Platz 5, 16:30 Dänemark - Niederlande 3:1 Spiel um Platz 3, 18:30
Schweiz - Deutschland 4:6 Finale |
Turneringsprogram for EM 2005
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Turneringsregler.
Der afvikles følgende træningssamlinger for herrelandsholdet:
Lørdag den 1. og søndag den 2. oktober 2005 i Varberg, Sverige (indendørs).
Fredag den 22. og lørdag den 23. april 2005 i Gilleleje (indendørs).
Fredag den 12. august 2005 i Rødovre (udendørs).
Søndag den 14. august 2005 i Kolding (indendørs).
Deutschland neuer Europameister im Skaterhockey
"Das war schon überragend"
Von Stephan Seeger
Immer wieder rufen die Fans
"Deutschland, Deutschland" durch die proppenvolle Halle, die deutschen
Auswechselspieler hämmern im gleichen Takt gegen die Aluminium-Bande.
Zwei Sekunden sind noch zu spielen im Finale der
Skaterhockey-Europameisterschaft, Deutschland führt 6:4 gegen die
Schweiz. Der Titel ist dem Gastgeber nicht mehr zu nehmen.
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Die deutschen Spieler jubeln nach dem Finale über den EM-Titel
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Und kurz darauf haben die Zuschauer und Spieler Gewissheit. Nach 2000
und 2003 ist der dritte EM-Titel im Sack, die Freude auf den Rängen
sowie auf dem eigens für das Turnier angefertigten Spielfeld kennt
keine Grenzen. Mitleid haben in diesem Moment viele mit dem deutschen
Torhüter Thomas Hein, der von seinen Mannschaftskameraden schier
erdrückt wird. Und auch die 800 Zuschauer liegen sich teilweise in den
Armen, freuen sich mit den Akteuren über den Sieg in einem äußerst
spannenden Endspiel.
Manfred Schmitz setzt sich derweil erst einmal auf die Bank. Der
Bundestrainer kann kaum fassen, was in der Kaarster Dreifachturnhalle
gerade passiert ist. Auch für Schmitz bedeutet der Finalsieg über die
Eidgenossen den dritten Titelgewinn. Nach kurzer Bedenkzeit gibt
Schmitz ein erstes Statement ab: "Vor allem hat mich gefreut, dass die
Jungs einen 2:0-Rückstand wieder aufgeholt haben. Sie haben das
umgesetzt, was ich verlangt habe. Das war schon überragend", erklärt
der Trainer, der seit 2000 die Geschicke der deutschen Auswahl leitet,
um kurz darauf tief durchzuatmen und die ausgelassene Stimmung in der
Skaterhockey-Hochburg zu genießen.
Ähnlich wie auf dem Eis
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Allstar Patrick Schmitz nimmt den Siegerpokal in Empfang.
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Insgesamt waren bei der Meisterschaft des internationalen
Skaterhockey-Verbandes IISHF sechs Nationen am Start. Neben den beiden
Vorjahresfinalisten Deutschland und der Schweiz, die ihren Titel nicht
verteidigen konnte, spielten Großbritannien, Dänemark, Polen und
erstmals auch die Niederlande um die europäische Krone des noch jungen
Sports, der den meisten Fans wohl (noch) kein Begriff ist.
Dabei ähnelt Skaterhockey sehr seinem großen Bruder Eishockey, es
gibt nur kleine Unterschiede. Die Spieler tragen keine Schlittschuhe,
sondern bewegen sich auf Inline-Skates durch die Halle. Gespielt wird
mit einem kleinen Plastikball, der mit einem Vakuum gefüllt ist und
mächtig schmerzt, wenn dieser einen trifft. Dies bekommt während des
Finals auch einer der 75 Helfer zu spüren, zum Glück prallt die Kugel
aber von der Wand "nur" an den Hinterkopf - ein bisschen Eis reichte,
um den Schmerz zu lindern.
Beim Skaterhockey stehen vier Spieler plus Torwart auf dem Feld,
jedes Team agiert mit zwei Verteidigern und zwei Stürmern. Der einzig
große Unterschied ist die Regelauslegung bei Strafzeiten. "Beim
Skaterhockey werden schneller Strafen ausgesprochen, es geht nicht so
hart zu wie auf dem Eis. Abseits oder Zweilinienpass wie beim Eishockey
gibt es nicht, das Spiel wird demnach weniger unterbrochen", erklärt
Dirk Heinzmann, der bei den Crash Eagles Kaarst selber Skaterhockey
spielt und während der EM als Helfer fungierte.
Großer Zuspruch bei den Fans
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Der Macher im deutschen Skaterhockey: Bundestrainer Manfred Schmitz
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Nachdem er sich bei der Mannschaft für die tolle Leistung bedankt hat,
stellt sich Bundestrainer Schmitz erneut den wenigen Medienvertretern
in der Halle. "Die Stimmung hier ist super, und das Ergebnis ist für
die Fans natürlich fantastisch", sagt der Coach und schaut bereits in
die Zukunft: "Das ist eine blutjunge Mannschaft, viele haben heute
ihren ersten Titel gewonnen. Wir haben noch viel vor." Viel vorgenommen
hat sich die deutsche Mannschaft auch für den anstehenden Abend. "Wir
werden heute im Hotel richtig feiern, das haben sich die Jungs
verdient", sagt Schmitz.
Dann müsste Schmitz aber auch die Zuschauer einladen, ohne die das
Turnier nur halb so erfolgreich geworden wäre. Über das gesamte
Wochenende strömten die eingefleischten Skaterhockey-Fans in die Halle
und wurden mit Sport auf höchstem Niveau belohnt. Beim Finale drohte
die Halle aus allen Nähten zu platzen, die Zuschauer standen dicht an
dicht in mehreren Reihen hintereinander und ließen die Hallenwände bei
jedem deutschen Tor vibrieren. "Die Stimmung ist riesig. So macht das
alles noch viel mehr Spaß. Wir sind froh, dass Skaterhockey in
Deutschland mittlerweile so viele Menschen anspricht", erläutert
Schmitz.
Garantiert keine Langeweile
Doch was ist eigentlich das
Besondere an diesem bislang doch recht unpopulären Sport? "Das Tempo
ist sehr hoch und es wird sehr körperbetont gespielt. Im Gegensatz zu
anderen Sportarten ist Skaterhockey sehr abwechslungsreich und wird
während eines Spiels nie langweilig. Das ist glaub ich der Vorteil
unseres Sports", versucht der Bochumer Markus Forster zu erklären, der
als Schiedsrichter bei der EM tätig war. Forster weiter: "Außerdem
lernt man sehr sehr viele Leute kennen, gerade auch bei so einem
internationalen Turnier. Das macht einfach Riesenspaß."
Bislang hat es die Sportart Skaterhockey aber nicht geschafft, aus
dem Schatten des großen Bruders Eishockey herauszutreten. Die
Europameisterschaft in Kaarst war vielleicht ein erster Schritt. In
punkto Stimmung und sportlicher Klasse muss sich Skaterhockey
jedenfalls in keinster Weise verstecken. Bei der kontinentalen
Meisterschaft 2006 in Kopenhagen wird die deutsche Mannschaft sicher
von vielen Fans begleitet, die versuchen werden, Deutschland erneut zum
Titel zu brüllen.